Nadelpannen und Nähversuche – Eine Nähverrückte berichtet

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Bildquelle: pixabay.com Fotograf: ArtsyBee

Zur Nähmaschine kam ich wie die Jungfrau zum Kind. Ich saß auf dem Sofa und dachte mir: Eigentlich könnte ich mal was nähen. Schwupps war eine Nähmaschine bestellt – leider ohne viel nachzudenken, was sich schnell in Form von kiloweise abgebrochenen Nadeln äußerte. Dummerweise kam die Nähmaschine gerade an dem Tag an, an dem ich in einen Wellnessurlaub fahren wollte. Am liebsten hätte ich die Nähmaschine mitgenommen, so aufgeregt war ich. Selbstverständlich übte ich mich saunierend in Geduld.

Der erste Versuch

Für den Anfang hatte ich mir ein Tuch aus Baumwolle genommen, das ich nie im Leben tragen würde und mir einen Schnitt im Internet rausgesucht. Meine Vermutung, dass dieses Tuch schon immer lieber eine Hose geworden wäre, bestätigte sich. Die Hose gelang, entfachte eine Art Nähwahn in mir und seitdem glüht die Nadel. Vor allem für meine Enkelin oder Puppensachen nähe ich. Und es gelingt alles. Trotzdem trennte ich mich schon nach wenigen Wochen von der Blitzbestellten Singer Maschine und bestellte mir eine W6. Als die W6 da war, schickte ich die andere zur Reparatur und verschenkte sie später an meine Tochter.

Ideen hat sie …

Mit fortschreitendem Näherfolg und Inspirationen aus dem Internet, erweitert sich mein Sortiment stetig. Manschetten für Kaffeebecher oder Glühweintassen, Utensilos für Scheren, Schlüsselbänder und Bademäntel für den Hund. Auch mein Sortiment an Nähutensilien gleicht schon dem vollständigen Angebot aus einem gut sortierten Handarbeitsgeschäft.

Und was will sie hier?

Informieren, Beifall, Austausch und vielleicht ein wenig verkaufen. Damit ich zu Hause nicht auch noch den letzten Fenstergriff einkleide, mit drei Mal Wechselgarderobe versteht sich.

Hier entsteht ein Blog, ein Shop und ein wenig auch ein Nähkino…

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