Knopfleiste an Knopfleiste

Bildquelle: pixabay Fotograf Unsplash

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Die Idee habe ich aus einem Buch. Das schwierigste an der Geschichte ist, die Knopfleisten aufzutreiben. So viele Blusen und Hemden rangiert man in der Regel ja nicht aus… Kurz habe ich überlegt, Jürgen von der Lippe anzurufen und ihn um zwei Container seiner Hawaihemden zu bitten.

Das Nähen war total easy. Die Leisten ganz eng aneinander steppen, dabei immer drauf achten, dass die vordere glatte Kante oben liegt. Wenn die Knöpfe sehr nah an der Kante sind, evt. den Reißverschlussfuß verwenden.

Bei den Knopfleisten weiß man nie, wie lang das verwertbare Stück wird, daher ist es zu empfehlen, den Futterstoff anhand der zusammengenähten Knopfleisten abzumessen. Das Futter entsprechend zuschneiden und beide Teile auf eine Größe bringen.

Für die Außentaschen werden die Seitennähte geschlossen und unten an den Ecken abgesteppt – so entsteht ein Boden. Die Knöpfe sollten vom oberen und unteren Rand jeweils einige cm entfernt sein, weil es sonst Probleme beim Einnähen des Reißberschlusses gibt. Innen habe ich nur die Nähte geschlossen, ohne einen Boden zu arbeiten.

Das Kniffligste war der Reißverschluss. Beim ersten Täschchen habe ich bestimmt zweihundert Mal die Taschen ineinander, auseinander gesteckt, umgedreht, gewendet und den Reißverschluss fragend angeschaut.

Und so sehen die ersten Ergebnisse aus:

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