Nähmaschinen – Worauf beim Kauf achten?

sewing-machine-1252376_960_720Beim Kauf einer Nähmaschine gilt es auf einige Dinge zu achten, damit man hinterher auch zufrieden mit der Nähmaschine ist. Erstmal sollte man sich Gedanken darüber machen, wie oft die Nähmaschine verwendet wird. Sollten Sie gerade erst mit dem Nähen beginnen oder nur selten Nähen, ist es sinnlos, eine teure Maschine zu kaufen. Hier tuen es auch einfache Modelle. Auch die Qualität und Verarbeitung stimmen, sodass die Freude an der Maschine lange anhält. Lassen Sie sich nicht durch Maschinen mit einem riesigen Funktionsumfang und Stichsorten blenden – meistens braucht man nur wenige Sticharten. Maschinen, welche dreihundert oder mehr Sticharten anbieten braucht ein Hobbynäher oder eine Hobbynäherin kaum.

Der Preis für eine gute Maschine

Für eine gute Nähmaschine, mit der Sie einfache Arbeiten erledigen können, ist bereits für unter 100 Euro zu haben. Wenn Sie lange Freude an der Maschine haben möchten, sollten Sie jedoch mehr investieren. Für Vielnäher lohnt sich eine computergesteuerte Nähmaschine, mit der verschiedene Einstellungen schnell gemacht sind. Diese kosten jedoch um die 250 Euro – für den normalen Näher ist es am sinnvollsten, in eine robuste Maschine für circa. 160 bis 180 Euro zu investieren. Hierfür erhalten Sie eine gute und robuste Maschine, investieren Sie restliches Geld am besten in zusätzliche Teile, die Sie eventuell brauchen werden.

Nötige Sticharten und Fadenspannung

Wichtig ist, dass die Maschine über einige grundlegende Sticharten verfügt. Für kleinere Arbeiten wird nur ein Zick-Zack-, Knopfloch- und Geradstich benötigt. Auch ein Steppstich ist sinnvoll. Bereits in den günstigen und einfachen Modellen ist heute eine Vielzahl von Stichen möglich, diese sind aber kein Argument für den Kauf und verwirren Anfänger beim Nähen mehr, als dass sie helfen. Die Stichlänge und -breite sollte sich möglichst genau in vielen Stufen einstellen lassen, um genaue Näharbeiten durchführen zu können. Die Fadenspannung sollte erstmal automatisch funktionieren – dies ist für einfache Arbeiten viel angenehmer und einfacher. Diese sollte sich jedoch auch Abstellen lassen, da die automatische Fadenspannung für manche Arbeiten nicht geeignet ist und manuell eingestellt werden muss.

Der Nähfuß und das Fußpedal

Für gutes Nähen ist der Nähfuß entscheidend. Er muss sich für die Verarbeitung von verschiedenen Stoffen eignen. Hierzu gehören besonders dünne Stoffe wie Seide, aber auch dickere Stoffe wie Jeans oder Frottee und das Vernähen von mehreren Stoffen, welche aufeinander liegen. Für das Nähen von mehreren Stoffen aufeinander ist ein Obertransport des Stoffes sinnvoll, die meisten Modelle verfügen über einen Untertransport. Beim Nähen von mehreren Lagen aufeinander können diese bei einem Untertransport leicht verrutschen, ein Obertransport führt jedoch jede Lage genau weiter. Ein hochwertiges Fußpedal sollte über eine genaue Geschwindigkeitskontrolle verfügen, also sofort, aber auch nicht übertrieben reagieren. Wichtig für das Nähen an schwierigen Stellen, wo besonders genau gearbeitet werden soll. Nett zum Nähen sind Fußpedale, welche nicht nur die Geschwindigkeit bestimmen lassen, sondern noch andere Funktionen erfüllen können, zum Beispiel das Anheben des Nähfußes oder Rückwärtsnähen. So muss man seine Hände hierfür nicht benutzen und mit ihm weiterhin den Stoff festhalten, dass Nähen geht hierdurch schneller und auch sicherer.

Transport der Nähmaschine

Wenn Sie die Nähmaschine transportieren möchten, sind manche leichte Modelle wesentlich besser geeignet. Umgekehrt sind schwerere Modelle oft haltbarer und deshalb besser für den Einsatz zu Hause geeignet. Wenn Sie die Nähmaschine oft transportieren möchten, muss natürlich auch eine entsprechende Transportbox vorhanden sein, die einen sicheren Transport der Nähmaschine ermöglicht. Bei vielen Maschinen ist eine einfache Transportmöglichkeit bereits vorhanden, ein Griff zum Tragen ist auch an den meisten Maschinen befestigt. Kleinteile wie verschiedene Nadeln und anderes Zubehör sollten sich für den Transport in einem Fach an der Nähmaschine anbringen lassen. So hat man immer das wichtigste Zubehör dabei und kann nichts vergessen. Wenn vieles Zubehör gebraucht wird oder sich kein Fach an der Nähmaschine befindet, benötigt man eine separate Transportbox für Zubehör.