Mein guter Vorsatz – 365 Teile im Jahr zu nähen – und was draus geworden ist

Nachdem im letzten Jahr dieser Versuch kläglich gescheitert ist, hatte ich mir in diesem Jahr vorgenommen, es zu schaffen. Und yeahhhhhh, es sind noch ein paar Wochen und ich habe bereits 487 Teile genäht. Jaaaa. 487 Teile.

Ok – ich habe für Eine Sorge weniger Katzenkringel und Baldriansäckchen für Katzen genäht. Das hat die Zahl natürlich schnell anwachsen lassen. Aber trotzdem bin ich stolz auf die hohe Zahl. Zumal ich 2019 nur knapp 200 Teile geschafft habe. Und da waren auch ganz viele Einkaufsbeutel und Duftsäckchen dabei.

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

Nur genähte Dinge

Gehäkelt und gestrickt habe ich in diesem Jahr aber auch noch wie eine Weltmeisterin. Und die Dinge sind gar nicht eingeflossen in meinen Nadelpannenmarathon.

Jetzt überlege ich, ob ich mir im nächsten Jahr mehr vornehmen soll. Also mehr Teile und alle Nadelhobbys zählen mit. Oder ob ich wieder beim Nähen bleibe…

Auf jeden Fall habe ich durch das letzte Jahr gemerkt, dass es gut ist, einen Pool an Ideen zu haben, was man alles so nähen kann. Ich muss sagen, ich hab dankbare Töchter und Freunde. 20 genähte Einkaufstaschen liegen bei mir nicht rum. Im Gegenteil, wenn ich eine brauche, muss ich mir eine neue nähen. Das freut mich natürlich und spornt mich an.

Der Nähkalender

Aus diesen ganzen verstoffwechselten Ergüssen, ist mir die Idee des Nähkalenders gekommen. Zumal ich selbst auch notiere, was ich wann genäht habe. Und damit alle was davon haben, habe ich ihn bei Epubli herausgegeben. Mal gucken?

Wenn ihr euch den auch kauft, geht das Geld nicht in meinen privaten Vergnügungstopf, sondern in Stoffe, die ich verwende, um für gute Zwecke zu nähen. Frühchenkleidung, Kissen für Tiere oder Dinge, die ich spende, damit sie bei Märkten verkauft werden können.